{rezension} wie schnee so weiß - marissa meyer

Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …
(Klappentext)


Achtung, es können Spoiler in Bezug auf die vorherigen Teile enthalten sein, da es sich um einen Folgeband handelt und sich diese Rezension teilweise auf Handlung und Informationen aus anderen Teil bezieht.

Vorerst : Ich weiß nicht genau, warum ich erst jetzt diese Rezension schreibe. Ich hab das Buch mir zum Erscheiungstag im Januar gekauft und sofort verschlungen. Aber da ich es schon, wie seine Vorgänger so genail fand und mich auch noch an alles erinnern kann, kommt meine Rezension eben erst jetzt.

Ich kam sehr gut in die Geschichte hinein und fühlte mich wieder direkt mitten drin in der Welt, die die Autorin erschaffen hat. Der Schreibstil war wie gewohnt und der Leser war sehr nah an den Charaktern dran, obwohl erneut das Buch aus der dritten Perspektive geschrieben ist.
Während des Verlaufs der Handlung hat die Geschichte immer mehrere Handlungsstränge und man verfolgt immer wieder andere Personen aus der Truppe von Cinder.
Ich glaube, ich muss nicht mehr wirklich erwähnen, wie toll ich Cinder, Kai, Scarlet, Wolf, Cress, Thorne und Iko finde. Diese ganz unterschiedlichen Charaktere sind einfach nur sehr gut von der Autorin erschaffen und ich habe sie alle in mein Herz geschlossen.
Interessant sind deswegen als neue Charaktere Winter und Jacin, die ich auch beide von Anfang an gleich mochte. Die Prinzessin Winter weigert sich aus Überzeugung ihre lunarische Gabe einzusetzen, was ich an ihr sehr bewunderswert finde, und hat dadurch oft Halluzinationen oder Visionen, die sie plagen. Sie ist ein lieber Mensch und möchte immer den Menschen aus ihrem Volk helfen. Bei Jacin, als ihrem persönlichen Leibwächter, hat mir gut gefallen, wie sehr er Winter bedingungslos und alles für sie tun würde, egal was die Illusionen mit ihr machen.
Insgesamt dreht sich fast alles im Buch um die Stürzung von Königin Levena, die Cinder mit ihren Freunden bezwecken will. Um das zu erreichen, versuchen sie Bewohner Lunas von ihren Plänen zu überzeugen, was durch die Vorteile derer überhaupt nicht einfach ist. Dabei teilt sich die Gruppe auch oft, um an mehreren verschiedenen Orte etwas zu erreichen. Diese Thematik hat mir insgesamt echt gut gefallen und ich mochte auch, dass es sich immer mehr zu einer Revoltion entwickelt. 
Fesselnd, mitreißend, extrem spannend und durch die "Schlacht" und die finale Konfrontation auch sehr actionreich. Die Szene zwischen Levana und Cinder fand ich überzeugend und sehr gut gemacht.
Noch auffälliger als in den anderen Bänden war, dass Levana überall total viel manipuliert und dabei besonders ihr Volk. Insgesamt gab es in dem Buch auch traurige Szenen oder Dinge, die die Truppe auf dem Weg zu ihrem Ziel immer wieder zuürckgeworfen hat. 
Was ich bei den dieser Reihe von Marissa Meyer, immer wieder so genail finde, ist wie sie Details aus den Märchen oder generell Dinge daraus mit einbindet und wie es perfekt in die Geschichte passt. In diesem Buch zum Beispiel die traurige Szene mit demjenigen, der die Prinzessin töten soll oder auch die Szene mit dem "Apfel".
Alle Liebesgeschichten mit ihren Pärchen mochte erneut wieder gerne, und dabei keine mehr als die andere, weil sie alle auf ihre eigene Art und Weise so schön sind.
Das Ende war einfach toll für die Geschichte und es war ein grandioser Abschluss.


Einfach nur unglaublich gut, grandios, mitreißend und fesselnd.





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